Salzburger Landestheater: Tschitti Tschitti Bäng Bäng, Fußballwunder, Faust und mehr

15.04.2026

Programmpräsentation (c) maic
Programmpräsentation

„Wo ist der Anstand geblieben?“ - mit dieser Frage an unsere Gesellschaft eröffnete Intendant Carl Philip von Maldeghem die mit großer Spannung erwartete Pressekonferenz zur Präsentation des neuen Programmes des Salzburger Landestheaters für die neue Spielsaison. Die Fragestellung als perfekte Zusammenfassung auf das was das neue Programm verspricht.   

„Die Kunst der Versöhnung“ – das ist das Motto der neuen Spielzeit im Salzburger Landestheater, eine Reflexion auf das von Krieg und Krisen gebeutelte Weltgeschehen. Und der Chef des Hauses sorgte dabei gleich für einen Perspektivenwechsel. Unter anderem deshalb, weil die geladenen Medienvertreter das Theater und dessen Programm einmal direkt auf der ehrwürdigen Bühne präsentiert bekamen.

Das Programm zeigt sich auch dieses Mal besonders abwechslungsreich: Von Klassikern wie FaustZauberflöte und The Sound of Music bis hin zu modernen Produktionen wie Tschitti Tschitti Bäng Bäng oder Das österreichische Fußballwunder. Zudem gibt’s erstmals seit 2010 ein Comeback im Festspielhaus.

Positive Zwischenbilanz der laufenden Spielzeit 2026/2027

Wirtschaftlich zieht das Salzburger Landestheater zur laufenden Spielzeit eine positive Bilanz: in den bisherigen acht Monaten konnten mit 302 Vorstellungen über 100.000 Besucher erreicht werden. Die Auslastung liegt bei rund 83 Prozent. Zudem gibt’s einen leichten bei den Abonnementzahlen. Verhältnismäßig hoch ist der Anteil des jungen Publikums an den Gesamtbesucherzahlen mit rund 24 Prozent.

Buchtipp: Wegweiser durch das Verlassenschaftsverfahren

12.04.2026

Sterben bedeutet vorrangig Leid und Trauer. Doch der Tod ist nicht das Ende – zumindest in bürokratischer Hinsicht. So wartet auf die Angehörigen nach dem Ableben noch ein Verlassenschaftsverfahren, das meistens Monate lange dauert und viel kostet.

Sterben ist nicht nur extrem traurig sondern extrem bürokratisch und teuer“ bringt es eine Salzburger Bestatterin auf den Punkt. Zu Leid und Trauer kommen noch Kosten für Bestattung und Notar.

Das Verlassenschaftsverfahren dient der Feststellung, wer das Erbe und gegebenenfalls die Rechtsnachfolge einer verstorbenen Person antritt. Abgeschlossen wird es mit der Einantwortung. Wie komplex sich das Verfahren für Laien darstellt, zeigt sich schon an der Fragestellung ob das Erbe bedingt oder unbedingt angetreten werden soll.

Lange Nacht der Forschung in Salzburg: Zehn Standorte mit 13 Stationen

08.04.2026

Die Lange Nacht der Forschung in Salzburg geht am Freitag den 24. April 2026 in die 10. Ausgabe. Von 17:00 bis 23:00 Uhr öffnen Salzburger Hochschulen und Forschungsorganisationen an zehn Standorten ihre Türen und machen Forschung bei freiem Eintritt erlebbar. In Salzburg beteiligen sich unter anderem FH Salzburg, GeoSphere Austria, HTL Saalfelden, HTL Salzburg, Institut der Regionen Europas (IRE), Internationale Stiftung Mozarteum, Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig (PH), Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU), Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS), Privatuniversität Schloss Seeburg, Salzburg Research Forschungsgesellschaft sowie Universität Mozarteum Salzburg.

Forschung erleben, verstehen, mitreden

Die beteiligten Salzburger Einrichtungen geben bei der Veranstaltung einen Blick hinter die Kulissen und öffnen Türen zu Orten, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Über 700 Forschende präsentieren an 163 Stationen ihre aktuellen Forschungsarbeiten aus den unterschiedlichsten Fachgebieten.

Das vielfältige Programm im Bundesland Salzburg ist nun online. Interessierte können sich schon heute auf www.langenachtderforschung.at/sbg  ihre persönliche Entdeckungstour zusammenstellen.

UBIT eDAY SALZBURG: Digitale Transformation als große Chance für Unternehmen

20.03.2026

eDay Salzburg 2026 (c) Kollarik
eDay Salzburg 2026

Der eDay Salzburg 2026 der Fachgruppe UBIT zeigte an der Fachhochschule Salzburg eindrucksvoll: Digitalisierung ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie entscheidet heute über Wettbewerbsfähigkeit und Überleben. Unter dem Motto „Neue Wege. Neue Lösungen. Unsere digitale Zukunft“ diskutierten rund 300 Salzburger Unternehmer, Führungskräfte und Berater die zentralen Herausforderungen. Deutlich wurde: Künstliche Intelligenz, digitale Prozesse und neue Geschäftsmodelle verändern den Unternehmensalltag radikal und in immer schnellerem Tempo. 

Wie gelingt die digitale Zukunft für KMUs?

Hansjörg Weitgasser, Fachgruppenobmann UBIT Salzburg, betont: „Digitalisierung ist kein reines Technologiethema, sondern ein Zusammenspiel von Menschen, Organisation und Prozessen. Viele Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an fehlender Struktur oder mangelnder Einbindung der Mitarbeitenden.“ Gleichzeitig wächst der Druck von außen: KMUs rücken zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen – oft mit unzureichenden Schutzmaßnahmen, aber hochsensiblen Daten. Wer Digitalisierung nicht ganzheitlich denkt, riskiert nicht nur Effizienzverluste, sondern auch massive Sicherheitslücken.

Hightech-Röntgen: Institut Doringer bringt modernstes Gerät nach Salzburg

17.03.2026

Röntgeninstitut Doringer (c) Valentin Weinhäupl
Röntgeninstitut Doringer

Das Salzburger Röntgeninstitut Doringer erweitert sein medizinisches Angebot um eine der aktuell innovativsten Technologien in der Computertomographie: einen Photonen-Counter-Computer Tomografen des Herstellers Siemens Healthineers. Das Investitionsvolumen liegt bei rund zwei Millionen Euro.

Dr. Ernst Doringer: „Für uns ist dieses Gerät kein Prestigeprojekt, sondern ein Instrument zur Qualitätssteigerung. Wir investieren dort, wo wir diagnostische Sicherheit deutlich erhöhen können – insbesondere in der Herzdiagnostik, bei komplexen  Gefäßveränderungen und in der differenzierten Gewebebeurteilung. Unser Anspruch ist es, unseren Patientinnen und Patienten sowie den zuweisenden Ärztinnen und Ärzten die bestmögliche Entscheidungsgrundlage zu bieten.“

Mit dieser Investition stärkt das Institut gezielt die diagnostische Qualität in der Region Salzburg und positioniert sich als Vorreiter im niedergelassenen Bereich in Westösterreich wie auch im angrenzenden bayerischen Raum. Und setzt damit einen klaren Schritt in Richtung noch präzisere, schonendere und zukunftsorientierte Diagnostik für die Bevölkerung. Trotz hoher Investition bleiben die Kosten für Bildgebung und Diagnostik unverändert.

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